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Arbeitsmarkt

Fachkräftemangel in der Schweiz: 7 Massnahmen, die KMU jetzt umsetzen können

17.06.2026·7 Min. Lesezeit·Macherfilm
Fachkräfte bei der Arbeit – Fachkräftemangel Schweiz

Der Fachkräftemangel trifft Schweizer KMU härter als Grosskonzerne: kleinere Budgets, weniger Bekanntheit, dünnere HR-Teams. Die gute Nachricht: Gerade kleine Betriebe haben Hebel, die kein Konzern hat – Persönlichkeit, kurze Wege, echte Wertschätzung. Hier sind sieben Massnahmen, die sich 2026 wirklich auszahlen.

1. Werdet als Arbeitgeber sichtbar

Die meisten guten Leute suchen nicht aktiv – sie wechseln, wenn ihnen ein Betrieb auffällt. Wer als Arbeitgeber unsichtbar ist, existiert für sie nicht. Eine einfache Karriereseite mit echten Einblicken und Employer Branding ist die Basis für alles Weitere.

2. Zeigt, wie es bei euch wirklich ist

Logo und Lohn überzeugen niemanden mehr. Bewerber:innen wollen das Team, den Arbeitsplatz und die Stimmung sehen, bevor sie sich melden. Am glaubwürdigsten gelingt das mit einem Recruiting-Video, in dem eure Leute selbst erzählen.

3. Macht Mitarbeitende zu Botschaftern

„Mitarbeiter werben Mitarbeiter" ist der günstigste und beste Kanal. Wenn eure Leute stolz sind und das teilen – idealerweise einen kurzen Clip –, erreicht ihr in der Region genau die richtigen Menschen, oft mit Empfehlung.

4. Setzt früh auf Lernende

Wer heute ausbildet, hat morgen die Fachkraft. Die Gen Z entscheidet visuell – ein eigener, lockerer Clip für die Lehrstelle wirkt stärker als jede Anzeige. Gerade im Handwerk ist das entscheidend.

5. Vereinfacht den Bewerbungsprozess

Jede Hürde kostet Bewerbungen. Lange Formulare und Pflicht-Anschreiben schrecken gefragte Fachkräfte ab. Eine Kurzbewerbung per Nachricht oder ein Klick genügt, um ins Gespräch zu kommen.

6. Spielt eure KMU-Stärken aus

Flexible Arbeitszeiten, Mitsprache, kurze Entscheidungswege, ein Chef mit Gesicht: Das sind echte Vorteile gegenüber anonymen Grossfirmen. Benennt sie konkret – und zeigt sie, statt sie nur zu behaupten.

7. Haltet die Guten, die ihr habt

Die günstigste Fachkraft ist die, die bleibt. Wertschätzung, Entwicklung und ein gutes Klima senken die Fluktuation – und ein Team, das gerne bleibt, ist gleichzeitig euer bester Recruiting-Beweis.

Roter Faden: Sichtbarkeit + Vertrauen schlagen Budget. Ein ehrliches Recruiting-Video und eine klare Arbeitgebermarke setzen gleich mehrere dieser Massnahmen auf einmal um.

Fazit

Der Fachkräftemangel verschwindet nicht – aber er ist für vorbereitete KMU eine Chance, sich abzuheben. Wer sichtbar, nahbar und schnell ist, gewinnt die Leute, die zur grossen, anonymen Konkurrenz gar nicht erst gehen wollen.

Gegen den Fachkräftemangel sichtbar werden.

Wir zeigen euch in einem kurzen Gespräch, wie ihr als Arbeitgeber auffallt.

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